399. Sengwarder Markt

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Mobilisierung der Sengwarder erfolgreich!

Festzeitung Cover 2Die Zeichen standen schlecht für den Sengwarder Markt. Zumindest war das im Frühjahr noch so. Doch dann bat Günter Hoffmann, 1. Vorsitzender des Heimatvereins, interessierte Mitbürger/-innen zum Gespräch und Gedankenaustausch. Überraschend viele Sengwarder/-innen folgten diesem Ruf.

Bereits auf dem ersten Treffen fanden sich spontan junge und ältere Sengwarder, die den traditionellen Markt nicht sterben lassen wollten und die sich bereit erklärten, bei der Organisation tatkräftig mitzuhelfen. Diese "Initialzündung" brachte auch wieder viele der bereits in den letzten Jahren beteiligten und mitwirkenden Gruppen und Helfer/-innen dazu, erneut mitmachen zu wollen.

Ein paar Treffen später stand dann bereits der Zeitplan und der Ablauf fest. Natürlich gab und gibt es dann noch die vielen kleinen Dinge zu organisieren, die zu einem solchen Fest gehören, die aber von den meisten Gästen kaum zur Kenntnis genommen werden.

So ist es dem Organisations-Team innerhalb kürzester Zeit gelungen, die Voraussetzungen für einen schönen Markt zu schaffen. Jetzt liegt es an den Besuchern, den 399. Sengwarder Markt zu einem großen Erfolg zu verhelfen!

 

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Neue Markkommission für Sengwarden erforderlich!

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Der Sengwarder Markt soll gerettet werden!
Neuer (Bürger-) Verein die Lösung?

DSC01365b17.04.2017 u.s. Der Sengwarder Markt wurde bislang immer von der Marktkommission organisiert. Sie bestand aus einem Verbund interessierter Mitbürger/-innen, Vertretern der Vereine und beteiligten Gruppen, der Politik und der Wirtschaft. Träger der Veranstaltung war die WTF - Wilhelmshavener Touristik und Freizeit, die aber dafür leider nicht mehr zur Verfügung steht! Die Marktkommission selbst hat sich aufgelöst, da sich kein neuer Vorsitzender gefunden hat!

Der Sengwarder Markt 2017 und der 400-Jahre Jubiläumsmarkt im Jahre 2018 sind damit infrage gestellt! Eine Situation, die eigentlich nicht akzeptabel ist, aber solange sich keine Nachfolge-Organisation bildet, muss davon ausgegangen werden, dass die Traditionsveranstaltung damit gestorben ist.

Das größte Problem besteht darin, dass die Stadt Wilhelmshaven, bzw. die WTF als Tochter der Stadt, sich als offizieller Veranstalter zurückziehen. Dadurch wäre es erforderlich, dass ein anderer Verein oder ein neu zu gründender Verein die Aufgabe der Marktkommission und des Veranstalters übernimmt. Anders ist das Risiko, das in der Durchführung solcher Veranstaltungen liegt, nicht mehr tragbar. Die einzelnen teilnehmenden Gruppen und Vereine wären dann versicherungsrechtlich für alle Schäden, z. B. durch Unfälle, haftbar zu machen. Dieses Risiko ist keiner Gruppe oder einzelnen Personen zuzumuten.

Die Lösung des Dilemmas könnte z. B. in der Gründung eines Bürgervereins gefunden werden, der als Veranstalter auftritt und der durch den Abschluss entsprechender Vereins-Versicherungen die erforderlichen Voraussetzungen erfüllen könnte. Das hieße aber auch, dass sich genügend Mitglieder finden müssten, um diesen Verein finanziell arbeitsfähig zu machen. Vorteilhaft wäre ein solcher Verein auch bei der Findung von Sponsoren, die ihre Spenden dann u. U. steuerlich absetzen könnten.

Günter Hoffmann hat sich bereit erklärt, den ersten Anschub zu leisten und organisiert für den

26. April 2017 um 19:30 Uhr

ein Treffen interessierter Mitbürger/-innen und Vereine. Auf dieser Veranstaltung, die in den Räumen der Freiwilligen Feuerwehr stattfindet, sollen Tipps und Vorschläge gesammelt und erste Informationen verbreitet werden, um möglichst schnell eine arbeitsfähige Kommission ins Leben zu rufen, denn bis zum Termin des Sengwarder Marktes bleibt nicht mehr allzu viel Zeit.

Alle interessierten Bürger/-innen der Gemeinde Sengwarden sind aufgerufen, sich an der Rettung des Sengwarder Marktes zu beteiligen!

U. S. - Eigener Beitrag

 

Bericht der Wilhelmshavener Zeitung vom 22.4.2017

 

WZ 2017 04 22 Sengwarder Markt auf der KippeBericht der Wilhelmshavener Zeitung zum Thema Sengwarder Markt.

Ich freue mich, dass uns unsere örtliche Presse bei der Suche nach neuen Wegen medial unterstützt, musste beim Studium des Berichts allerdings ein wenig schmunzeln, lehnt er sich in Teilen stark an meinen obigen Bericht an.

Sollte mein Bericht ein wenig als Anregung gedient haben, wäre ich meinem Ziel , mehr Aufmerksamkeit und Interesse für die Gemeinde Sengwarden zu erzeugen, einen kleinen Schritt weitergekommen!

Moin Moin

Uwe Schuster