Dorfgemeinschaftshaus-Übergangslösung hat grünes Licht!

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Scheune Janssen b016Es hat sich mittlerweile einiges zugunsten des Dorfgemeinschaftshauses entwickelt, auch wenn das nicht so in die Öffentlichkeit gelangt ist!

Die Scheune in der Voslapper Straße (ehem. Janßens "Grünes Kaufhaus") wurde der Gemeinde ja vom neuen Besitzer Dieter Hinrichs, Geschäftsführer der "Bioenergie Nord GmbH", zur Verfügung gestellt, um daraus ein Dorfgemeinschaftshaus zu machen.

Probleme mit der Grundstücksaufteilung, fehlende Grenzabstände und fehlende Baulast-Einträge, die erst im Nachhinein bekannt und bei einer früheren Grundstücksteilung eigentlich von der Stadt selbst verursacht wurden, haben die Planung immer wieder zurückgeworfen.

DSC03623Daraus entwickelte sich der Plan, das bestehende Gebäude, das auch in seiner Substanz nicht optimal ist, abzureißen und durch einen etwas kleineren Neubau, der dann auch die Grenzabstände einhält, zu ersetzen. Die Wilhelmshavener Architektin Ilka Nordbrock, die den Verein "Bürgerhaus Gemeinde Sengwarden e.V." seit Beginn der Planungen mit Rat und Tat zur Seite steht, hat für den Neubau bereits mehrere interessante Variationen entwickelt.
Realisiert werden kann ein Neubau aber nur mit weiterer Unterstützung durch den Sponsoren Dieter Hinrichs, mit namhaften Fördergeldern und der (auch finanziellen) Unterstützung der Stadt Wilhelmshaven. Das erfordert allerdings weitere Planungen, die Kontakaufnahme zu zahlreichen Behörden und Organisationen und das Führen weiterer Gespräche.

Der Vorstand des Vereins "Bürgerhaus Gemeinde Sengwarden e.V." hat deshalb von Beginn an "zweigleisig" geplant. Man wollte die Mitglieder und auch die anderen Mitbürger nicht noch weitere Jahre mit Planungen hinhalten, sondern im vorhandenen Gebäude zumindest einen Teilbetrieb realisieren.

Eine vollständige Nutzung des Gebäudes wurde seitens des Bauamtes aufgrund fehlenden Schall- und Brandschutzes und weiterer Probleme/Mängel versagt, was der Verein auch akzeptiert, es sollte aber erreicht werden, dass zwei Räume, die für einen Einzelhandel hergerichtet waren und auch mit Zentralheizung ausgestattet sind, für Vereinsaktivitäten zumindest befristet genutzt werden dürfen.

DSC03617Die Stadt bestand auf entsprechenden Bauunterlagen, die von Frau Nordbrock erstellt und dann vor ein paar Monaten eingereicht wurden. Vor einigen Tagen kam dann endlich die ersehnte "Baugenehmigung", die allerdings erst einmal auf eine Nutzungsdauer von 3 Jahren beschränkt ist!
Die Genehmigung enthält eine ganze Reihevon Auflagen, die wir noch erfüllen müssen. Dazu gehört der Einbau eines Behinderten-WC, zweier Brandschutztüren, zweier Fluchttüren, einiger Fenster und einer doppelflügeligen Eingangstür.
Die Auflagen erfordern geschätzte Investitionen in unterer fünfstelliger Höhe und werden zum Glück von Dieter Hinrichs finanziert! Damit die Kosten niedrig bleiben, ist von den Vereinsmitgliedern viel Eigenarbeit erforderlich. Der Einsatz von Fachunternehmen soll sich auf Arbeiten beschränken, bei denen der Einsatz entsprechender Fachleuten unumgänglich ist.

Der Vorstand des Vereins erwartet natürlich, dass die Sengwarder die versprochene Unterstützung und tätige Hilfe auch wirklich leisten!